Klarer Kurs für Tornesch


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Bürgervorsteher Kölbl handelt gegen die Gemeindeordnung


Verfahrensfehler in der Ratsversammlung

8. Juli 2026


In der Ratsversammlung am 29.06.2026 lag zum TOP 7 (Grundschule Johannes-Schwennesen-Schule) ein Beschluss des Ausschusses Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildung vor sowie ein Ergänzungsantrag der Fraktionen SPD, Grüne, T.A.G. und FDP und ein Antrag der CDU- und BfT-Fraktion. Da ein CDU-Ratsherr im Urlaub war, hatten CDU und BfT 13 Stimmen und die anderen 4 Fraktionen 14 Stimmen. Dies hätte zur Folge gehabt, dass der Antrag des JSSKB und der Ergänzungsantrag der 4 Fraktionen beschlossen worden wären. 


Der Bürgervorsteher Daniel Kölbl (CDU) hatte bereits im Vorwege telefonisch versucht ein Pairing zu erreichen, allerdings war keine Fraktion dazu bereit. In der besagten Ratsversammlung äußerte er sich zu diesem TOP als CDU-Fraktionsmitglied und vergaß sein Amt als Bürgervorsteher, welches eine gewisse Neutralität während der Sitzung verlangt hätte. 


Plötzlich verkündete er eine Sitzungsunterbrechung und zitierte die Fraktionsvorsitzenden und den Bürgermeister in einen separaten Raum. Nach über einer Stunde stellte er einen neu formulierten Antrag zum TOP 7, dessen Punkte einzeln abgestimmt werden sollten. Keine Fraktion erhielt ausreichend Zeit den vorliegenden Beschluss zu besprechen!


Auf die mehrfache Frage von Ratsleuten, ob nicht zunächst die vorliegenden und weitergehenden Anträge abgestimmt werden müssten, ging der Bürgervorsteher gar nicht ein. Er ließ seinen Antragstext abstimmen. Dies schien mir ein Verfahrensfehler zu sein und die Kommunalaufsicht hat es nun bestätigt.


Als Bürgervorsteher und Bundestagsabgeordneter sollte Daniel Kölbl wissen, wie das vorgeschriebene Verfahren aussieht, aber er wollte hier scheinbar unbedingt die Vorstellungen der CDU durchbringen! Ist dies ein angemessenes Verhalten eines Bürgervorstehers?


Der Bürgervorsteher repräsentiert die gesamte Ratsversammlung. Dieses wichtige Amt ist kein Schmuckstück, dass man sich nur ans Revers heftet, um der eigenen Person mehr Bedeutung zu geben!


Sabine Werner

Ratsfrau

Pressemitteilung von "Großeltern unterstützen Grundschulneubau"

17. September 2023

Die Bürgerinitiative "Großeltern unterstützen Grundschulneubau" hat uns gebeten ihre Pressemitteilung auch auf unserer Homepage zu veröffentlichen, was wir hiermit sehr gerne tun.

Schulneubau in Tornesch am Esinger Weg! JETZT!
„Großeltern unterstützen Grundschulneubau“

SPD, B90/Die Grünen und die FDP haben im März d. J. gegen die Stimmen der CDU einen
Beschluss zum Neubau der Grundschule am Esinger Weg gefasst. Alle von der Schule
Betroffenen, Schulleitung, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Elternbeirat und die Elterninitiative
waren in das Verfahren von Anfang an eingebunden. An der Umsetzung wird aufgrund der
Dringlichkeit in der Verwaltung fieberhaft gearbeitet. So weit, so gut!

Nun, hat sich die CDU im Schulausschuss Unterstützung bei der neu gewählten BfT (Bürger für
Tornesch) geholt, um den Beschluss zu kippen bzw. das Verfahren zu verzögern. Wir vermuten,
dass Unwissenheit/Unerfahrenheit der neuen BfT-Mitglieder im Schulausschuss zu dem
Abstimmungsverhalten führten, zumal von den BfT-Mitgliedern auf der entscheidenen Sitzung
ohne Wortmeldung und ohne weitere Sachargumente nur mit der CDU abgestimmt wurde.
Hat die CDU nichts aus der Vergangenheit gelernt? Schon vor mehr als 20 Jahren ließ die CDU
nichts unversucht, gegen die damalige politische Mehrheit von SPD, B90/Die Grünen und FDP die Einrichtung der Klaus-Groth-Schule zu verhindern.

Was einer nicht schafft, schaffen viele!
Viele Großeltern der jetzigen und künftigen Grundschüler und Grundschülerinnen haben sich
zehn Jahre lang im damaligen Verein „Eltern machen Schule e.V.“ engagiert und erfolgreich für
das weitere Schulangebot bis zum Abitur eingesetzt. Wir fühlen mit den Eltern der Elterninitiative, die jetzt für die neue Grundschule kämpfen. Wir möchten ihnen Mut machen, sich auch weiter einzumischen und in ihren Bemühungen nicht nachzulassen! Wir stehen an ihrer Seite, wenn es um künftige Aktionen geht, für ihren mehr als berechtigten Wunsch nach einer zukunftsfähigen Grundschule ihrer Kinder. Wir fänden es großartig, wenn sich auch andere Eltern und Großeltern ihre eigene Meinung bildeten. Eine gute Möglichkeit dazu bietet sich dafür u.a. am 11.10.2023 auf der Schulausschusssitzung. Aus Erfahrung wissen wir, dass ein Schulneubau u. U. sehr lange dauert, daher sind ganz besonders auch die Eltern der jetzigen Kindergartenkinder aufgerufen, das Thema zu verfolgen und sich gegebenenfalls bei künftigen Aktionen einzubringen. Ihre Kinder werden davon profitieren.

Im Namen der Bürgerinitiative „GuG“
„Großeltern unterstützen Grundschulneubau“
Gabriela Stabenow-Czypulowski
Gisela und Peter Henkel
Gundula und Ernst Kellhammer
Silke und Jörg Maaß
Dagmar Mallwitz
Ute Orth
Ursula Eßler

Notwendige Schritte für eine neue Grundschule

Die nächste Entscheidung auf dem Weg für eine neue Grundschule

24. April 2023

Warum eine Wirtschaftlichkeitsprüfung? Diese ist zwingend notwendig, um die Wahl zwischen einem Totalunternehmer und der konventionellen Umsetzung zu haben. Der Neubau einer Grundschule ist ein sehr großes und umfangreiches Projekt. Die konventionelle Durchführung würde bedeuten, dass die Verwaltung der Stadt Tornesch jedes einzelne Gewerk ausschreiben, die gesamte Planung und die Koordination des Baus umsetzen muss. Dafür fehlt der Stadt das Personal und die Erfahrung. Ein Totalunternehmer übernimmt all diese Aufgaben für die Stadt. Außerdem benötigen wir eine professionelle Unterstützung und Begleitung von der Planung bis zur Fertigstellung. Hierzu ist eine Wirtschaftlichkeitsprüfung vorgeschrieben.
Wir werden uns für einen Totalunternehmer entscheiden, um eine professionelle Umsetzung zu gewährleisten.

Sabine Werner

FDP Tornesch stellt Kandidaten zur Kommunalwahl auf

3. Februar 2023

Lange stand es auf der Kippe, ob wir es schaffen anzutreten, doch nun steht es fest, die FDP Tornesch tritt zur Kommunalwahl 2023 an. Unsere Kandidaten sind aktuelle Fraktionsmitglieder, frühere Fraktionsmitglieder und Neueinsteiger. Doch alle 12 Kandidaten haben eines gemeinsam, sie wollen die FDP auf dem Wahlzettel sehen.

Unser Fraktionsvorsitzender Gunnar Werner ist weiterhin bereit unser Team zu leiten. Sabine Werner und Sven Baumgart, beide Mitglieder der Ratsversammlung, kandidieren ebenfalls. Auch die Jugend ist vertreten mit Miguel González Puentes und Malte Zemlin. Weiterhin kandidieren Holger Hansen, Michael Främke und Bernd Michaelsen, sowie Timo González Puentes und Sascha Schütt. Unser früherer Fraktionsvorsitzender Alexander Ramin und seine Frau Jutta kandidieren ebenfalls. Wir sehen uns als Team, in dem jeder seine speziellen Fähigkeiten einbringt. Vom Schüler bis zum Rentner ist jede Altersklasse dabei und somit auch die unterschiedlichsten Lebenserfahrungen. Diese Mischung stärkt uns und bietet dem Wähler Vielfalt.

Neubau der Johannes-Schwennesen-Schule alternativlos

Erweiterung gegen Neubau

1. Februar 2023

Der Neubau der Johannes-Schwennesen-Schule am Esinger Weg erscheint uns alternativlos. Die vorhandene Schule am selben Ort zu erweitern und zu sanieren ist nicht möglich, da die Fläche nicht ausreicht. Hinzu kommt, dass eine mehrjährige Bauphase für den Schulbetrieb eine enorme Belastung wäre.
Es ist Zeit endlich in die Umsetzung zu gehen. Die Schule platzt bereits jetzt aus allen Nähten und von Barrierefreiheit kann auch keine Rede sein. Unsere Kinder haben ein modernes und dem Lernkonzept entsprechendes Gebäude verdient.

Sabine Werner